Keine Termindebatte trotz Totalausfall
Rund sieben Millionen Euro: Der Preis für die beiden Matterhorn-Wochenenden war hoch, der Ertrag katastrophal. Nichts ging auf der „Gran Becca“, die triste Bilanz nach zwei Jahren Zermatt-Cervinia lautet: 0:8. Also: Kein Rennen, acht Absagen. Mal war der Schneefall der Spielverderber, mal der Nebel, mal der Wind – die Natur behielt auf 3800 Metern die Oberhand – trotz aller Mühen der Veranstalter. Die die Akteure honorierten, Cheftrainer
Roland Assinger: „Sie hätten sich nächstes Jahr noch einen Versuch verdient. Aller guten Dinge sind drei.“Wiewohl sich angesichts des Totalausfalls mehr denn je die Frage stellt: Hat das Projekt von FIS-Präsident Johan Eliasch wirklich eine Zukunft?
OK-Chef Franz Julen: „Wir sind Bergler, geben nicht auf.“Man habe einen Fünfjahresvertrag, die Finanzierung sei gesichert. Man werde sich mit der FIS an einen Tisch setzen, alles überdenken. Einzig den Termin nicht. „Für uns gilt: November oder nichts“, so Julen. Später in der Saison, also März oder April, wäre zwar das Wetter stabiler, die Orte mitten im WinterBetrieb aber ausgebucht, die Pistenteams anderweitig im Einsatz, die PistenPräparierung mühevoller.
PS: Der Speedstart der Damen steigt somit heuer erst Mitte Dezember in St. Moritz. Für die ÖSV-Ladies geht es nun nach Copper Mountain – Trainingskilometer sind bitter nötig . . .