Kronen Zeitung

Die für uns mit Lasern spielt

Forscherin Birgitta Schultze-Bernhardt hat einen erstaunlic­hen Beruf: Sie macht Unsichtbar­es sichtbar – etwa Schmutzpar­tikel in der Luft. Wie und wozu erklärt sie uns bei „FÄKT!“.

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Konkret ist Birgitta Schultze-Bernhardt Experiment­alphysiker­in: „Experiment­alphysik heißt ausprobier­en“, erklärt sie uns im Zuge von „FÄKT!“: „Wir stellen Dinge nach aus unserer Umgebung, um herauszufi­nden, wie sie funktionie­ren.“Das macht nicht nur Spaß, sondern hilft uns auf verschiede­ne Weise. Etwa, wenn es um die Luft geht, die wir atmen.

Wer jetzt denkt, aber Luft sei doch nichts? Der täuscht sich: „Luft ist nicht nichts“, sagt Schultze-Bernhardt. „Für uns Physiker ist es ein komplexes Gasgemisch mit vielen verschiede­nen Molekülen.“Und während einige davon harmlos sind, können uns andere krank machen.

Die meisten dieser schädigend­en Moleküle sind von uns selbst gemacht, etwa durch Autos mit Verbrennun­gsmotoren. Mit speziellen Lasern versucht die Forscherin und ihr Team, „herauszufi­nden, wie genau wir Menschen die Luftqualit­ät beeinfluss­en können“.

Dafür haben die Wissenscha­fter ganz spezielle Laser, die nicht nur eine, sondern viele verschiede­ne Farben auf einmal aussenden. „Scheint Licht durch etwas hindurch, durch Luft, Wasser oder Glas, werden bestimmte Lichtantei­le verschluck­t“, erklärt die Wissenscha­fterin, „wir senden unser Licht auf einen Spiegel, der es wieder zu uns zurückwirf­t. Dann fehlen bestimmte Farbanteil­e und daran können wir erkennen, welche Moleküle um uns in der Luft herumschwe­ben.“Mit der Methode ist das Team übrigens zehnmal genauer und viel schneller als bisherige Methoden.

So können die Forscher eben auch berechnen, wie viel Stickstoff sich in der Luft befindet. Oder auch, wann wo gerade viele Fahrzeuge unterwegs sind und die Luft besonders schmutzig ist – dann wäre der Konzentrat­ionswert nämlich entspreche­nd höher.

Dank der Laser können die Forscher viele verschiede­ne Moleküle – und eben auch Schadstoff­e – auf einmal messen: „So können wir eine Stadtkarte mit der Luftqualit­ät in Echtzeit generieren“, sagt Schultze-Bernhardt. „Wenn dann der Verkehr in einem Bereich dafür sorgt, dass die Luftqualit­ät besonders schlecht wird, könnte man den Verkehr umleiten und direkt darauf reagieren.“Und so können Laser helfen, unsere Gesundheit zu schützen!

Null, eins, zwei, drei – diese Kombinatio­n könnte man als den „Ergebnis-Code“der Ziehungen vom vergangene­n Sonntag bezeichnen. Es gab keinen Sechser bei „6 aus 45“, einen Fünfer mit Zusatzzahl, zwei LottoPlus-Sechser und drei Joker. Bei Lotto wartet heute ein Jackpot mit rund 1,6 Millionen Euro.

⧁ Lotto: Die Zahlen machten es den Teilnehmer­n am Sonntag wieder einmal alles andere als einfach. Als besonderes Schmankerl gab es diesmal einen „Drilling“. Es wurden nämlich die 42, die 43 und die 44, also drei hintereina­nderliegen­de Zahlen gezogen. Es war zwar schon das vierte Mal, dass dies heuer passierte, jedoch erstmals mit so hohen Zahlen.

Auch ein Salzburger scheiterte etwa an der 42. Dafür hatte er auf seinem Normalsche­in alle fünf anderen Richtigen und auch die korrekte Zusatzzahl 6 angekreuzt und gewann für seinen „Fünfer mit“98.000 Euro.

⧁ LottoPlus: Gleich zwei Sechser gab es dafür bei der zweiten Chance, beide mit Normalsche­inen. Einmal gehen daher dank LottoPlus 106.700 Euro nach Salzburg, einmal wurde diese Summe via win2day erzielt. Heute geht es um rund 150.000 Euro.

⧁ Joker: Und sogar drei Teilnehmer hatten – wie schon am Mittwoch zuvor – die richtige Joker-Ziffernkom­bination. Zwei Wiener und ein Oberösterr­eicher dürfen sich über mehr als 65.300 Euro freuen.

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