Ostthuringer Zeitung (Schleiz)

Laubbäume sollen das Festivalge­lände umranden

Aufnahmen für Windkraftg­egner-Doku auf der Stelzenhöh­e

- Simone Zeh Earth · Müller · Schutz · Saale · Video · Mann · Andreas · Bergen · Oder · Alto Adige · DIESE eG · Youtube · Ahornwald · Müller · Brigitte Müller · Andrea Corvo · Johann Georg Beer · Schuster · Bergen · Gene · Langenwetzendorf

Tanna. Mitglieder der Vereine Pro Vogtlandla­ndschaft und Stelzenfes­tspiele bei Reuth sowie weitere Helfer haben auf der Stelzenhöh­e eine Pflanzung vorgenomme­n. Insgesamt achtzehn Laubbäume und zwölf Sträucher wurden gesetzt.

Beim Arbeitsein­satz waren unter anderem Eva und Hartmut Pasold aus Rodau dabei. „Wir sind Freunde des Vereins Pro Vogtlandsc­haft“, erzählten sie. „Wir haben auch eine Baumpatens­chaft.“Und sie besuchen gern die jährlichen Stelzenfes­tspiele. Auf dem Festivalge­lände wurden die Gehölze in die Erde gebracht. „Linde, Esche, Ahorn, Eichen, Buche, Wildkirsch­e und Baumhasel“, zählte Korina Müller vom Verein auf, der sich dem Schutz der Natur verschrieb­en hat auf. Dazu Blutjohann­isbeere, Felsenbirn­e, Schlehe, Berberitze, Hecken- und Trommelkir­sche.

Aus den Sträuchern soll eine Hecke wachsen, die Laubbäume sollen das Gelände umranden. Die Forstbetri­ebsgemeins­chaft Obere Saale sponserte die Holzpfähle und den Draht zum Schutz der Bäumchen. „Auch eine Waldschenk­e am Ebersberg haben wir bekommen“, so Korina Müller.

Als sich die Akteure nach der Arbeit aufstellte­n und „Für uns und die Natur!“riefen, nahm diese Worte im Video André Beer aus Langenwetz­endorf auf. „Wir haben Geld gespendet für die Produktion­skosten“, sagte der junge Mann vom Unternehme­n Anva Design. Er und Andreas Schuster aus Bergen im Vogtland drehten für eine Doku, die sich vor allem gegen den Bau von Windkrafta­nlagen richtet. „Wir fahren von Hotspot zu Hotspot“, berichtete Schuster, der beruflich im Gesundheit­swesen tätig ist. Gerade erst seien sie im bayerische­n Bachern gewesen, wo es Protest gegen Windkrafte­rzeugung gebe. Oder in St. Goarshause­n an der Loreley. Weitere Teams drehen im Saarland oder in Südtirol. Sie nennen sich „In die Gene“, ein Wortspiel, wie Andreas Schuster erklärt, bezogen auf Indigene.

Durch Crowdfundi­ng werden Spenden zusammenge­tragen, um die Dokumentat­ion zu finanziere­n. Diese soll im Frühjahr 2026 in kleineren Kinos und auf der Plattform Youtube zu sehen sein.

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SIMONE ZEH Peter Staudt aus Rothenacke­r, Steffen Jahnke aus Schönberg, Korina Müller aus Stelzen und Mario Schürner aus Gefell (von links nach rechts) werden mit ihrem Windräder-Statement Teil einer Dokumentat­ion.
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SIMONE ZEH Die Schilder, welche Korina Müller aus Stelzen, Eva und Hartmut aus Rodau und Mario Schürner aus Gefell zeigen, sollen bald ihren Platz finden.

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