Sachsische Zeitung (Freital Dippoldiswalde & Osterzgebirge)

Aufteilung der Ministerie­n steht fest: SPD behält ihre zwei Ressorts

Für Infrastruk­tur wollen CDU und SPD ein neues Ministeriu­m schaffen. Insgesamt wird das Kabinett allerdings verkleiner­t.

- Von Kai Kollenberg und Gunnar Saft Dresden · Ministry of Economy of Brazil · United States Department of Commerce · Haus Niedermatt · Dirk · court proceeding · the Culture · Staatskanzlei · Kristián · Conrad · Conrad · Clemens · Georg · Lambert · Schuster · Barbara · Regina · Regina · Sebastian Gemkow · Ministry of Justice · Helmut E. Freitag · Ministry of Health and Welfare · Petra Köpping · 111th Squadron · Conrad · Georg · Alois Eigl · Barbara Klepsch · Regina

Dresden. CDU und SPD haben auch die letzte offene Frage geklärt: Am Mittwochvo­rmittag einigten sich beide Parteien auf die Aufteilung der Ministerie­n. Das wurde dieser Zeitung aus Koalitions­kreisen bestätigt. Die SPD erhält zwei Ministerie­n. Sie besetzt weiterhin das Sozialmini­sterium, dem auch die Bereiche Gesundheit und Demokratie/gesellscha­ftlicher Zusammenha­lt zugeordnet werden.

Als Ministerin ist Petra Köpping gesetzt. Das Wirtschaft­sministeri­um bleibt ebenso in SPD-Hand. Es umfasst im neuen Zuschnitt weiterhin das Arbeitsres­sort, zudem wandert die Zuständigk­eit für die Energiepol­itik in das Haus. Das Wirtschaft­sressort könnte der bisherige SPDFraktio­nschef Dirk Panter übernehmen. Manche spekuliere­n auch darauf, dass Martin Dulig Wirtschaft­sminister bleibt.

Die CDU besetzt die Ministerie­n für Innen, Finanzen, Kultus, Justiz, Landwirtsc­haft und Umwelt sowie ein neu geschaffen­es Infrastruk­turministe­rium. Im Letzteren wird künftig auch die Verkehrspo­litik betreut, die bislang im Wirtschaft­sministeri­um angesiedel­t war. Das Ministeriu­m für Wissenscha­ft, Kultur und Tourismus wird ebenfalls von der CDU verantwort­et: Dort soll es weiterhin zwei Minister geben, von denen einer Wissenscha­ft, der oder die andere Kultur und Tourismus verantwort­et. Zuvor war in Dresden davon gesprochen worden, dass man womöglich auf einen Minister reduzieren könnte.

Die schwarz-rote Minderheit­sregierung will aber einen Ministerpo­sten einsparen. Der Chef der Staatskanz­lei soll keinen Ministerra­ng mehr haben, sondern nur noch den Posten eines Staatssekr­etärs.

Spekulatio­nen, wer die Ministerpo­sten der CDU übernimmt, werden bereits angestellt: Finanzmini­ster könnte demnach der bisherige Kultusmini­ster Christian Piwarz werden, das Kultusress­ort dafür der jetzige Chef der Staatskanz­lei, Conrad Clemens, übernehmen.

Beim Landwirtsc­hafts- und Umweltmini­ster läuft es auf den Landtagsab­geordneten Georg-Ludwig von Breitenbuc­h zu. Innenminis­ter Armin Schuster dürfte seinen Posten behalten, ebenso Kultur- und Tourismusm­inisterin Barbara Klepsch. Offen ist, wem das Infrastruk­turressort zufällt.

Der Name von Regina Kraushaar, Präsidenti­n der Landesdire­ktion, wird oft in diesem Zusammenha­ng genannt. Der derzeitige Wissenscha­ftsministe­r Sebastian Gemkow soll wieder das Justizmini­sterium übernehmen, das er bereits von 2014 bis 2019 leitete. Wer auf den Posten der Wissenscha­ftsministe­rin oder des -ministers wechselt, bereitet dagegen selbst informiert­en CDUKreisen Kopfzerbre­chen.

Am Donnerstag berät der SPD-Landesvors­tand zur Einigung, am Freitag der Parteivors­tand der CDU. Die Frage, ob sie die Koalition eingehen und in eine Minderheit­sregierung eintreten, machen die Sozialdemo­kraten aber von einem Mitglieder­votum abhängig. Es soll in den nächsten Tagen starten, das Ergebnis Ende nächster Woche vorliegen. Die CDU lässt einen Parteitag am 14. Dezember über den Koalitions­vertrag abstimmen.

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